Deutsch-französischer Menschenrechtspreis "Antonio Nariño"

Der deutsch-französische Antonio-Nariño-Preis für Menschenrechte wird seit 2010 jedes Jahr von den Regierungen Frankreichs und Deutschlands, vertreten durch ihre jeweilige Botschaft, gestiftet. Namensgeber ist der kolumbianische Unabhängigkeitskämpfer Antonio Nariño, der Ende des 18. Jahrhunderts erstmals die französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte ins Spanische übersetzte.

Ziel des Preises ist die Würdigung von nationalen oder internationalen Tätigkeiten oder Projekten, die von einem Einzelnen oder einer Gruppe in Kolumbien durchgeführt werden und der Verbreitung, der Förderung, der Verteidigung und dem Schutz der Menschenrechte im Geist der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 dienen. Der Preis kann an Personen jeglicher Nationalität vergeben werden.

Unter den Preisträgern befinden sich die "Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden" des Bistums Tumaco (2013), "REINICIAR" (2014) sowie das "Museo Casa de la Memoria" in Medellín (2015).

Deutsch-Französischer Menschenrechtspreis“Antonio Nariño“ 2012 an Fundación Nydia Erica Bautista

Die Deutsche und Französische Botschaft in Kolumbien vergaben zum dritten Mal gemeinsam den Menschenrechtspreis "Antonio Nariño". Benannt ist der Preis nach einem prominenten Kolumbianer, der Ende des 18. Jahrhunderts erstmals die Erklärung der Menschenrechte der französischen Revolution in Kolumbien veröffentlicht hatte.

Von links nach rechts: El Embajador de Francia en Colombia, Jean-Marc Laforet, Monseñor Gustavo Girón de la “Comisión Vida, Justicia y Paz” y el Embajador de Alemania en Colombia, Günter Kniess.

Deutsch-französischer Menschenrechtspreis 2013 geht an Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden des Bistums Tumaco

Bogotá, 13. Dezember 2013. Die Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden des Bistums Tumaco hat den deutsch-französischen Menschenrechtspreis „Antonio Nariño“ erhalten, der im Jahr 2013 zum vierten Mal vergeben wurde.

Die Botschafter Frankreichs und Deutschlands zusammen mit den Preisträgerinnen

Verleihung des deutsch-französischen Menschenrechtspreises „Antonio Nariño“ 2011

Am 12. Dezember 2011 übergaben die Botschafter Frankreichs und Deutschlands zum zweiten Mal den deutsch-französischen Menschenrechtspreis „Antonio Nariño“. Die Auszeichnung ging an den Frauenverband „Tejedoras de vida“  („Lebensweberinnen“) aus dem Departement Putumayo im Südwesten Kolumbiens.

V.l.n.r. der deutsche Botschafter Jürgen Christian Mertens,  der französische Botschafter Pierre-Jean Vandoorne und der kolumbianische Vizepräsident Angelino Garzón zusammen mit der Preisträgerin und Vertretern von Organisationen, die mit einer ehrenvollen Erwähnung ausgezeichnet wurden

Erstmalige Verleihung des deutsch-französischen Menschenrechtspreises "Antonio Nariño" 2010

Am 13. Dezember 2010 übergaben die Botschafter Frankreichs und Deutschlands zum ersten Mal den deutsch-französischen Menschenrechtspreis „Antonio Nariño“. Die Auszeichnung ging an die Vereinigung „ASOVIRESTIBI“  („Vereinigung von Konfliktopfern zur Land- und Güterrückgabe“), die bei der Preisverleihung durch Carmen Palencia vertreten wurde.

Deutsch-französischer Menschenrechtspreis "Antonio Nariño"

Plakat Menschenrechtspreis „Antonio Nariño“ 2016